Lattenroste

Ob fixe, verstellbare, elektrische oder Teller Lattenroste: gute Lattenroste sollten mindestens 28 Federleisten haben. Roste mit nur 26 Federleisten oder weniger sind nur bedingt für gute Matratzen geeignet. Gleichzeitig sollten die Leisten flexibel in Kautschukkappen (keinesfalls Kunststoff) gelagert sein. Diese Kappen dürfen nicht auf die Längsholme getuckert sein, sondern müssen beweglich in die Längsholme eingearbeitet werden.

Lattenroste fix (ohne Kopf- und Fußteilverstellung)

Dieser Rost ist für alle Matratzentypen geeignet: Tonnentaschen-, Federkern-, Latex-, Kaltschaum- und Visco-Matratzen.

Da die Kappen innerhalb der Längsholme eingearbeitet sind, ergibt sich eine geringe Bauhöhe von nur ca. 5 cm mit einem kurzen Federweg von ca. 2-3 cm. Der Rost wirkt also relativ fest und ist vor allem für einfachere Schlafsysteme (Kinder- und Jugendbetten, Gästebetten, Ferienhäuser, usw.) ideal.
Aber auch für hochwertige orthopädische Matratzen, bei welchen der Komfort bereits durch die Matratze gewährleistet ist und lediglich eine robuste Unterfederung gewünscht wird, ist dieser Rost beliebt.

Lattenroste KF (mit Kopf- und Fußteilverstellung)

Bei der Kopf- und Fußteilverstellung sollte man auf eine 1/3 und 2/3-Einteilung achten.

Ist die Kopfverstellung kleiner, wird bei hochgestelltem Kopfteil die Wirbelsäule im Nackenbereich stark geknickt und ein entspanntes Liegen verhindert. Aus ähnlichen Gründen sollte die Fußverstellung direkt im Hüftbereich ansetzen (also 2/3) und nicht erst in Kniebereich (1/3).

Elektrische Lattenroste

Motorische (elektrisch verstellbare) Lattenroste sollten unbedingt 2 unabhängige Motore besitzen (diese können natürlich in einem Block untergebracht sein).

Dadurch wird gewährleistet, dass sowohl Kopf- als auch Fußteil unabhängig voneinander (oder gemeinsam) bewegt werden können. Es sollten also mindestens 6 verschiedene Bewegungsfunktionen möglich sein. Wir bieten auf Anfrage auch 4-motorige Lattenroste mit 10 verschiedenen Bewegungsfunktionen an.
Wichtig ist eine „Netzfreischaltung“ – diese garantiert Ihnen, dass sofort nach Betätigung der Schaltfunktion der Strom vollständig abgeschaltet wird und Sie somit nachts nicht auf einem „elektrischen Feld“ schlafen.

Teller-Lattenroste

Bei Tellerrahmen ist vor allem die Anzahl der Teller ein Indikator für Punktelastizität und Anschmiegsamkeit des Rostes.

Auch sollten die Teller keinenfalls einen Abstand von mehr als 3 cm zueinander haben, da sonst die Matratze leidet und langfristig kaputt geht. Ebenso müssen die Teller die gesamten Außenränder des Rostes abdecken, also über Längs- und Querholme reichen (oben, unten und seitlich), um eine gleichmäßige Unterstützung der Matratze zu erreichen und ein seitliches Aufsitzen zu ermöglichen. Außerdem sollte die Federleistung nicht alleine durch Spreizung und Zusammenziehen der Teller erfolgen (die Reibung des Tellers an der Matratze verhindert eine optimale Sprungkraft). Bei hochwertigen Rosten sind die Teller formstabil und jeder Teller besitzt eine eigene – am besten 4-achsige- Unterfederung. Bei Tellerrosten sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Federleisten, auf welchen die Teller sitzen, jeweils in Kunststoff-Böcken eingelassen sind, denn wenn sie direkt (Holz auf Holz) auf den Längsholmen angebracht sind droht Quietsch-Gefahr!
Teller-Lattenroste gibt es in den Ausführungen Fix, KF und motorisiert.